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wie kann man die wasserhärte bestimmen |
batschi
Quark
Dabei seit: 03.01.2010
Beiträge: 1
Beruf: milchindustrielabora
nt Dein "Chemiewissen": Schulwissen ab 10. Klasse Herkunft: spreewald
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| wie kann man die wasserhärte bestimmen |
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wie kann ich die wasserhärte bestimmen
__________________ peter
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03.01.2010 08:49 |
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Enhadrei
Moderator
  

Dabei seit: 20.09.2006
Beiträge: 1.525
Beruf: Student Dein "Chemiewissen": Studienanfänger
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Wasserhärte beruht vorwiegend auf Carbonat und den Ionen Mg2+ sowie Ca2+. Du musst also quantitative Nachweise auf diese Ionen einsetzen.
Auf wiki ist das Vorgehen gut geschildert:
* Die bekannteste praktikable Bestimmungsmethode für die Gesamthärte ist die komplexometrische Titration mit einer wässrigen Lösung des Dinatriumsalz der Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA, Handelsname: Titriplex III) mit bekannter Konzentration. EDTA bildet mit den Härtebildnern Ca2+ und Mg2+ lösliche, stabile Chelatkomplexe. 100 ml der zu untersuchenden Wasserprobe werden mit 2 ml 25 %-iger Ammoniaklösung, einem pH 11 Puffer (Ammoniak-Ammoniumacetat) und dem Indikator Eriochromschwarz T versetzt. Üblicherweise ist der Indikator mit dem Puffer zusammen als so genannte „Indikator-Puffer-Tabletten“ erhältlich. Der Indikator bildet mit den Ca2+ und Mg2+ einen rot gefärbten Komplex. Sind diese Ionen am Ende der Titration vom EDTA gebunden, liegt das Eriochromschwarz-T frei vor und ist grün gefärbt. Die Gesamthärte berechnet sich aus den verbrauchten ml EDTA-Lösung. Bei einer Wasserprobe von 100 mL entspricht 1 ml verbrauchter EDTA-Lösung (c = 0,1 mol/l) 5,6 °dH (Deutsche Härtegrade), das entspricht 1 mmol/l Erdalkalionen. Um die Calcium- und Magnesiumkonzentration einzeln nachzuweisen wird bei einem niedrigeren pH von ca. 8 erst gegen Ca2+ mit EDTA titriert, weil bei diesem pH der Mg-EDTA-Komplex noch nicht stabil ist. Am Umschlagspunkt von Calcium wird der pH dann auf 11 eingestellt und mit EDTA gegen Mg2+ titriert.
* Die Carbonathärte wird durch das Salzsäure-Bindungs-Vermögen (SBV) bestimmt. Hierzu werden 100 ml des Wassers mit Salzsäure (c = 0,1 mol/l) bis zum pH-Wert 4,3 titriert (pH-Meter oder Umschlag von Methylorange-Indikator). Hierbei wird (nahezu) alles Carbonat und Hydrogencarbonat zu „freier Kohlensäure“ umgewandelt. Der Säureverbrauch in ml entspricht deshalb der Hydrogencarbonatkonzentration in mval/l. Die Multiplikation mit 2,8 ergibt deutsche Härtegrade (°dH), sofern das Ergebnis der Berechnung nicht die Gesamthärte übersteigt. Resultiert bei der Analyse eines natürlichen Wassers für die Carbonathärte ein höherer Wert als für die Gesamthärte, so enthält dieses Wasser auch Natriumhydrogencarbonat. Die Carbonathärte ist in diesem Fall identisch mit der Gesamthärte, da diese nicht größer als die Gesamthärte sein kann.
* In analytischen Labors können die Erdalkaliionen wie auch die Anionen der Säurereste mit Hilfe der Ionenchromatografie oder der Kapillarelektrophorese bestimmt werden. Calcium kann auch spektroskopisch mit Hilfe der Flammen-Atomemissionsspektrometrie bestimmt werden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserh%C3%...asserh.C3.A4rte
__________________ Schämen sollten sich die Menschen, die nicht mehr von den Wundern aus Natur und Technik verstanden haben, als die Kuh von der Botanik der Pflanzen die sie mit Wohlbehagen frisst. A.E.
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03.01.2010 11:18 |
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